Natascha Kohnen fordert mehr Polizei vor Ort und auf der Straße

Landespolitik

Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin und SPD-Landesvorsitzende Bayern

Bayerns Spitzenkandidatin Natascha Kohnen äußert sich zu den jüngsten sicherheitspolitischen Ideen des Ministerpräsidenten wie folgt: 

„Unsere bayerische Polizei muss für die Menschen da sein. Wir fordern deshalb mehr Polizistinnen und Polizisten vor Ort und auf der Straße. Heute sind die Dienststellen in Bayern unterbesetzt, unsere Polizistinnen und Polizisten schieben 2 Millionen Überstunden vor sich her. Viele sehen ihre Familie nur an einem Wochenende am Monat. Daran werden auch die heutigen Ankündigungen kaum etwas ändern.

Die Vorschläge des Ministerpräsidenten gehen am Ziel vorbei. Wir brauchen keine bayerische Grenzpolizei. In den ersten zwei Monaten hat die Grenzpolizei vier Menschen abgewiesen, alle zwei Wochen einen. Das ist ein völlig falscher Einsatz von Personal. Wir brauchen auch keine zusätzlichen Polizeipferde. Für mich gilt: Mehr Zweibeiner statt mehr Vierbeiner.

Die Zahlen von Geflüchteten und Asylsuchenden sinken deutschlandweit, nicht nur in Bayern. Statt über Abschottung müssen wir endlich mehr über Integration und Fachkräfte reden. Es kann nicht sein, dass die Staatsregierung weiter gut integrierte Beschäftigte vom Arbeitsplatz weg abschiebt. In Handwerk und Wirtschaft fehlen Auszubildende und Fachkräfte. Gerade in Bayern brauchen wir deshalb das Einwanderungsgesetz mit der Möglichkeit des Spurwechsels.“

 

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